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Dirt Moto Racing - iPhone / iPad / iPod Spiel
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Dirt Moto Racing


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Dirt Moto Racing Review vom 24.07.2009

Jetzt wird es schmutzig! Mit Dirt Moto Racing schickt Resolution Interactive nun ihr eigenes iPhone- und iPod Touch-Rennspiel ins Gefecht. Die Konkurrenz auf dem Markt ist groß und mit gelungenen Rennspielablegern wie „Asphalt 4 – Elite Racing“ oder kommenden „Need for Speed“-Umsetzungen braucht es mehr als etwas Matsch und heiße Reifen, um auf dem Markt zu bestehen. Wir haben uns durch den Schlamm gekämpft und verraten euch, ob die Investition lohnenswert ist. Stürzen wir uns in den Dreck!


Bei fetzigen Rockklängen im Hauptmenü angekommen, gibt es erst einmal jede Menge zu entdecken, bevor man richtig aufs Gaspedal treten kann. Praktisch ist vor allem das personalisierte Onlineprofil für alle Resolution Interactive-Titel. Einmal angemeldet, kann man es für alle Spiele der Entwicklerschmiede nutzen und von praktischen Features wie den Online-Highscores oder Statistiken Gebrauch machen. Ebenso sollte man sich hier schon für einen Schwierigkeitsgrad entscheiden. Nach diesem kurzen Boxenstop geht es rein ins Vergnügen und gleich zum Filetstück von „Dirt Moto Racing“: Dem Karrieremodus.



Lehrjahre sind keine Herrenjahre: Neulinge werden noch vor dem Spiel aufgefordert, das Tutorial zu spielen. Hier kann man sich mit der Steuerung vertraut machen und sich schon mal auf das gefasst machen, was da kommen mag. Wenn die Neigungsteuerung so funktioniert, wie man es gerne hätte und auch die Stunts locker flockig auszuführen sind, ist es Zeit für die richtigen Herausforderungen. Insgesamt stehen 8 Touren zur Auswahl, die nach und nach freigeschaltet werden müssen. In jeder Tour warten 4 Events auf den Spieler, die jedes Mal anders gestaltet sein können. So gibt es das klassische Rennen, ein Elimination-, Freestyle-, Checkpoint- und Sprint-Event, die alle auf ihre Art etwas unterschiedlich sind. Beispielsweise beim Checkpointmodus gilt es, Querfeldein zu fahren und durch zufällige Tore zu preschen. Beim Sprint-Event ist der ATV dauerhaft mit Nitro gefüllt, so dass man wie von der Tarantel gestochen auf der Strecke zum Ziel rast. Vorsicht Sturzgefahr! Je weiter man im Spiel vordringt, desto schwieriger wird es, um am Ball zu bleiben. Deshalb muss der Hobby-Mechaniker zum Schraubenschlüssel greifen. Tuning heißt die Antwort und so werden nach und nach Statuspunkte freigespielt, die man auf die bestimmten Eigenschaften des Fahrzeugs übertragen kann.


Mit insgesamt 36 Herausforderungen bekommt man ganz schön viel Inhalt für sein Geld geboten und weil das nicht genug ist, gibt es noch zusätzlich 36 Achievements, die es zu bewältigen gilt. Beispielsweise muss der tollkühne ATV-Veteran während des Rennens 10 Kontrahenten umrempeln oder eine punktelastige Stunt-Kombo hinlegen. Es gibt also viel zu tun.

Steuerung:
In Punkto Handling ist „Dirt Moto Racing“ vorbildlich. Resolution Interactive hat eine mehr als flüssige
Neigungsteuerung auf die Beine gestellt, die zudem noch frei kalibrieren ist. Wer hier Probleme bekommt, sollte eventuell weniger Kaffee trinken und vom zittrigen Koffeinrausch runterkommen. Leichtes Neigen sind sanfte Kurven, ruckartiges Neigen ist ein Powerslide. Der Touchscreen wird genutzt für Gas, Bremse, Nitro und Stunts. Schon kurz nach der Eingewöhnungsphase des Tutorials hat man die Quads voll im Griff und kann durch den Dreck rasen. Hut ab, sehr ordentlich gelöst auch ohne Steuerkreuz und Tasten.


Grafik:
Auch optisch macht Resolution Interactives Dirt Racer eine mehr als gute Figur. So kommt der Titel mit einer ansehnlichen 3D-Optik daher, die nur ab und an Einbußen in Sachen Weitsicht zu vermelden hat. Gerade in den staubigen Wüstengebieten sieht das ganze dann etwas Karg aus. Ansonsten braucht man sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Selbst die Animation der Fahrer beim Sturz ist detailreich inszeniert gepaart mit Kameraschnitten, die danach zum direkten Weiterspielen einladen.

Sound:
Fetzige Rockklänge und röhrende Motorengeräusche, das erwartet man von einem schmutzigen ATV-Racer. Genau das bietet auch Resolution Interactive und wer sich selbst davon überzeugen will, kann den halbstündigen Soundtrack des Spiels sogar herunterladen. Beim Starten des Spiels wird ausdrücklich informiert, dass man für ein besseres Klangerlebnis Kopfhörer tragen soll. Wir stimmen dem zu, dennoch kann man das Spiel auch problemlos ohne Direktohrbeschallung spielen.

Fazit:
An Dirt Moto Racing mag zwar sprichwörtlich der Dreck haften, doch die Programmierer brauchen sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Selbst Asphalt 4 kann sich vom butterweichen Steuerungskonzept eine Scheibe abschneiden. Insgesamt bietet Resolutions ATV-Racer viel Inhalt, gepaart mit ordentlichen Features im mittleren Preissegment. Verglichen mit machen schlechten DS-Umsetzungen auf dem Markt, ist dieses Spiel eine Oase in der Wüste. Racing-Fans können ohne Murren den Blick wagen.

Staubt sich das Visier ab und dreht noch eine Runde: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetiPhone.de

WERTUNG:
80%
Dirt-Racer mit Fun-Faktor. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Nahezu perfekt für eine Bewegungsteuerung.
  Features Viel Inhalt zum fairen Preis.
  Grafik Ansehnliche 3D-Optik mit Schwächen in Sachen Weitsicht.
  Sound Rockige Klänge mit Downloadangebot des Herstellers.
  Spielspaß Mit dem ATV durch den Dreck zu rasen ist sehr unterhaltsam.







Details
Spielname:
Dirt Moto Racing

Publisher:
Resolution Interactive

Genre:
Spiele - Racing

Release:
erschienen

Preis:
3.99 Euro

Dateigroesse:
46,4 MB

Getestete Version:
1.0.1

Verfügbare Sprachen:
Englisch

Voraussetzungen:
OS 2.1

Screenshots:

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