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The Secret of Monkey Island: Special Edition


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The Secret of Monkey Island: Special Edition Review vom 23.07.2009

Sie sind legendärer, die Point & Click-Adventures aus der Feder von Lucas Arts Games. Egal ob Maniac Mansion, Monkey Island, The Day of the Tentacle, Sam & Max und Co., diese Titel haben Generationen geprägt und stellen eines der beliebtesten Genres der 90er-Jahre dar. Andere Nachahmer haben verzweifelt versucht, an das Nievau und den Humor der Klassiker heranzukommen, meist minder erfolgreich. Denn Lucas Arts Games hat einen Kult geboren.



Mein Name ist Guybrush Threepwood, ich bin ein mächtiger Pirat!
Eigentlich ist die Idee hinter Monkey Island ziemlich simpel. Ein junger, leicht naiver Blondschopf hat sich in den Kopf gesetzt, Pirat zu werden und versucht sein Glück auf einer verschrobenen Insel namens Meleé Island zu finden. Sein Name ist Guybrush,Guybrush Threepwood . Doch so einfach dieses Vorhaben auch erscheinen mag, so schwierig gestaltet es sich zu Beginn, denn: Mr. Threepwood weiß nicht, wie man ein Pirat wird. Deshalb braucht er einen Rat. Einen Rat von ECHTEN Seeräubern. Bleibt nur die Frage, wo man diese findet, denn komischerweise scheint jeder Freibeuter vom Meer verschwunden zu sein.

Ihr begleitet Guybrush deshalb auf Tipp eines blinden Sehers in eine kleine Kneipe nahe des Meeres – der Scumm Bar -, in der euch eingefleischte Freibeuter erklären, wie ihr es schaffen könnt, unter der schwarzen Flagge zu segeln. Drei Prüfungen müsst ihr bestehen: Lernen, mit dem Säbel umzugehen, einen Schatz zu bergen und etwas sehr Wertvolles zu klauen. Einfacher gesagt als getan, denn neben den ohnehin schwierigen Aufgaben wütet der böse Geisterpirat Le Chuck in der Karibik und möchte um jeden Preis verhindern, dass tollkühne Protagonist seinen Ziel näher kommt.

Ich habe den Schatz von Meleé Island gefunden und alles, was mir blieb, ist dieses T-Shirt.
Wenn man eingefleischte Fans der Serie fragt, weshalb sie die Monkey Island-Reihe überhaupt für so gut halten, wird sicherlich unter den ersten drei Vorzügen des Spieles sein eigener, ganz spezifischer Humor kommen. Denkt man an die Schwertkämpfe auf Meleé Island zurück, in welchen man durch beleidigende Reimfolgen seine Gegner schlägt. Oder an den ausbruchswilligen Gefangenen aus dem Knast, welcher sein Leben lang nach einer Pfeile sucht und sich diese (Vorsicht: winziger Spoiler!) in ausgerechnet dem Käsekuchen befindet, den ihm seine Tante gebacken hat und schon ewig bei ihm in der Zelle steht. Er hat es aber leider nie erfahren können, denn sein Käsekuchen-Unmut überwog seinen Hunger. Und anstatt dessen, bedient ihr euch an dem Werkzeug für eure Zwecke. So hart kann das Leben halt nun mal sein: Kurz und bescheiden.

Steuerung:
Also du willst Pirat werden, wie? Siehst aber eher wie ein Buchhalter aus. Wie man sicherlich weiß, ist „The Secret of Monkey Island: Special Edition“ keine Neuschöpfung aus dem App Store. Demzufolge wird man viele Informationen bereits im Vorfeld von anderen Versionen in Erfahrung gebracht haben können. Eins jedoch interessiert jeden iPhone-Besitzer: Wie ist die Steuerung auf dem kleinen Winzling Apples umgesetzt worden?

An dieser Stelle darf erstmal große Entwarnung gegeben werden: Der Klabautermann hat sich nicht in den App Store geschlichen und einen potentiellen Kracher durch ein mieses und grottiges Gameplay zunichte gemacht. Trotzdem erweist sich die Steuerung von Monkey Island nicht immer als ganz einfach. Euer „Mousezeiger“ ist ein kleiner, runder Punkt auf dem Bildschirm, welchen ihr durch Schieben und Ziehen dorthin manövrieren könnt, wo ihr Gegenstände anklicken möchtet. Mittels eines sanften Tippens auf eine beliebige Stelle des Touchscreens, nimmt, schiebt, zieht oder spricht Guybrush mit ausgewählten Ob- ode Subjekt. Kompliziert wird es in den Situationen, in denen Drag&Drop-Aktionen gewünscht werden, anstelle von Klick-Orgien, denn das Ausführen von beispielsweise „Benutze Topf mit Zirkusbrüdern“ kann zum echten Akrobatenakt werden.
Das Inventar und die überarbeitete Version der Scumm-Engine befinden sich am unteren Rande des Bildschirmes. (Anmerkung: Ihr müsst euer iPhone während des Spielens horizontal halten, ansonsten befindet ihr euch im Menübildschirm.) Klickt ihr auf diese HotSpots, öffnet sich entweder euer Beutel oder eine Interaktionsfläche, in der ihr auswählen könnt, ob ihr einen Gegenstand nehmen, ziehen, benutzen oder schieben wollt.

Knifflig wird es vor allem an den Stellen, wo Schnelligkeit gefragt ist, wie z.B. beim legendären Fischklau bei der Möwe. Oder Sachen zu erreichen, die Nahe am Bildschirmrand liegen, denn manchmal will dort euer Mousezeiger nicht so, wie man selbst will. Mist, der Lümmel macht einfach was er will! Bleibt abzuwarten, ob Lucas Arts kleine Mankos wie diese, in späteren Updates beseitigt.

Grafik:
Die Pixel-Piraten sind los! Mit liebevoller Kleinstarbeit haben die Köpfe hinter dem Monkey Island-Klassiker aus dem Jahre 1990 diese neue Edition entstehen lassen. Das Resultat kann sich dabei mehr als sehen lassen. Hintergründe und Charaktere wurden optisch komplett aufgearbeitet und dem Zeichen der Zeit angepasst. Dies jedoch nur in dem Maße, dass das alte Flair weiterhin vorhanden bleibt. Für Nostalgiker und Liebhaber des klassischen Adventures befindet sich zudem die original, retro 256-Farben Version in dem Spiel. Mittels schnellen Streichens zweier Finger über den Touchscreen kann man jederzeit zwischen den Versionen hin- und herschalten. Fließende Übergänge für Old- School-Fans: Besser hätte man es wirklich nicht machen können…

Sound:
…zumindest, was die optische Untermalung anbelangt. Denn was uns sofort aufgefallen ist: Bei der Originalversion von „The Secret of Monkey Island“ ist keine dt. Lokalisation der Sprachausgabe vorhanden. Als Kenner stellt man sich hierbei natürlich die Frage, weshalb nicht, denn vor fast 20 Jahren hat diese ja bereits schon existiert.

Positiv kann man aber die Neuüberarbeitungen der charakteristischen Musikstücke hervorheben, sowie die vielen neuen Effektuntermalungen, die überall im Spiel mit eingearbeitet wurden: Möwengekreische, Meeresrauschen und vieles mehr. Die englische Synchronisation bei der Aufarbeitung des Titels aus dem Jahre 2009 ist ebenfalls mehr als gelungen – auch, wenn wir uns natürlich über eine deutsche Version mit Parodiemeister Norman Matt gefreut hätten. Norman et Omen!

Fazit:
Da laust mich doch der dreiköpfige Affe! Lucas Arts hat seine Sache gut gemacht, so gut, dass Nostalgiker und Novizen des Möchtegern-Piratenlebens ihre persönliche Portion Freibeuter-Humor vollends genießen können. Guybrush Threepwoods Debüt im Handheldsektor ist eine wahre Pracht und jeder, der sich nur ein Funken mit dem Point & Click-Adventure-Gerne anfreunden kann, wird um dieses mobile Meisterwerk nicht herumkommen. Und um Guybrush zu zitieren: „Zahl nie mehr als 50 Mark für ein Computerspiel!“

Kämpft wie ein dummer Bauer Kevin Jensen [Iceman] und kämpft wie eine Kuh Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetiPhone.de

WERTUNG:
92%
Monkey Island lebt - auf Apples iPhone! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Im Großen und Ganzen gut, kleinere Schwierigkeiten beim Drag & Drop.
  Features Neue und alte Version - jederzeit zum Hin- und Herswitchen - sehr schön.
  Grafik Dem einen gefällts, dem anderen nicht. Fakt ist, dass auch für Nostalgiker alles geboten wurde - bis auf die deutschen Untertitel beim Original.
  Sound Keine deutsche Synchro, dafür aber sehr gute Aufarbeitungen der alten Stücke.
  Spielspaß Macht auch nach fast 20 Jahren immer noch Spaß wie am ersten Tag.







Details
Spielname:
The Secret of Monkey Island: Special Edition

Publisher:
Lucas Arts

Genre:
Spiele - Abenteuer

Release:
erschienen

Multiplayer:
nicht vorhanden

Preis:
5.99 Euro

Dateigroesse:
351 MB

Getestete Version:
1.0

Verfügbare Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch

Voraussetzungen:
OS 2.2.1

Screenshots:

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