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Asphalt 4: Elite Racing


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Asphalt 4: Elite Racing Review vom 21.07.2009

Motoren starten, es geht wieder in eine weitere Runde von Gamelofts Kultrennspiel Asphalt! Neben der DSi-Variante von Asphalt 4: Elite Racing können sich diesmal auch Apple-Veteranen über einen Ableger auf dem iPhone freuen. Für gerade mal 0,79 Euro hat dieser Teil preistechnisch gesehen schon mal gegenüber der DS-Variante die Nase vorn. Immerhin ist die nämlich für ganze 800 Nintendopoints ( = 8 Euro) im DSi-Ware Shop erhältlich. Ob jedoch das Spielgefühl überhaupt so überzeugen kann, dass selbst dieses Geld intelligent angelegt ist, möchten wir nun im Folgenden klären.



Asphalt 4: Elite Racing entpuppt sich als ein sehr komplexes und umfangreiches Autorennspiel. Euch sind insgesamt 12 Locations gegeben, bei welchen ihr jeweils 4 unterschiedliche Arten von Rennen absolvieren könnt. Ob der einfache Kampf um den ersten Platz oder das Zerstören der gegnerischen Autos: In Los Angeles, Paris, New York, Shanghai oder auch Hawaii wird es euch nicht leicht gemacht, den Sieg zu erringen. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen für die Leute, die bereits etwas Erfahrung sammeln konnten. Neueinsteiger haben in der Anfangsphase etwas zu kämpfen, was nicht zuletzt an der Steuerung des Autos liegt. Man hat hierbei mehrere Möglichkeiten: Zum einen kann man mittels Tippen auf dem Touchscreen nach links und rechts lenken, zum anderen kann man durch das auch durch Neigen des iPhones bewirken. Den Mechanismus, der einem am meisten zusagt, stellt man ganz einfach im Optionsmenü ein. Damit vermeidet man, dass man bei der Touchscreensteuerung versehentlich durch Schwenken des Iphones nach links fährt, usw. Klassiker dürfen auch mithilfe eines Lenkrads auf dem Bildschirm fahren.


Je nachdem, wie weit ihr im Spiel vorangeschritten seid, schaltet ihr zudem unterschiedliche Locations frei. Wann ihr welchen Ort freigespielt habt, entscheidet euer Rang. Pro gewonnenem Rennen schnippt dieser eine Stelle nach oben. Dasselbe gilt auch bei euerem freischaltbaren Gefährt. Was wird euch geboten? – Fahrzeuge wie der Nissan GT-R, der BMW M3, ein Mini Cooper oder auch Schlachtschiffe wie der Bugattu Veyron oder ein Ferrari. Diese könnt ihr sogar nach alter „Need for Speed: Underground“-Manier tunen. Lackfarbe, Felgen, Reifen und Motorupgrades sind jedoch wie so vieles im Spiel auch erstmal freizuspielen. Als besonderes Feature findet man außerdem den Menüpunkt „Girl“. Das sind Mädchen, die während der Fahrt neben euch sitzen, auch wenn man sie nie zu Gesicht bekommt. Aber rein theoretisch wäre es so. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als ein weiteres Upgrade eures Fahrzeugs. Heißt: Wählt ihr Girl 1 aus, dann ist euer Auto zum Beispiel 15% schneller.

Steuerung:
Wie bereits oben schon erwähnt, gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten, euer Gefährt zu steuern, und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit klappt dies auch schon ganz gut. Was man wissen sollte, ist, dass man im gesamten Spiel nicht ein Mal aufs Gaspedal treten muss, denn das macht das Auto schon ganz allein. Um die Geschwindigkeit zu beeinflussen, könnt ihr Boosts starten oder das Bremspedal nutzen. Je nachdem, was für eine Steuerungsvariante ihr nutzt, tut ihr das durch Vor- und Zurückneigen des iPhones oder durch Betätigen von Knöpfen auf dem Touchscreen.


Grafik:
Alles in allem gesehen ist das, was euch hier präsentiert wird, allererste Sahne: Zumindest was die Optik anbelangt. Viele Details, schöne Kontraste und kräftige Farben. Das Problem ist jedoch – fernab von dem, was einem optisch geboten wird - dass das Spiel manchmal dazu neigt, abzustürzen. Sehr ärgerlich, wenn das genau mitten im Rennen geschieht. Es passiert natürlich nicht oft, aber es passiert. Als nettes Feature ist aber noch zu erwähnen, dass man das iPhone beliebig halten kann, und das Bild des Spieles sowohl vertikal als auch horizontal anpasst. Sehr cool, wie wir finden!

Sound:
Eine Medaille hätte Asphalt 4: Elite Racing in Sachen Musik und Effektgeräusche nicht bekommen. Vor allem zuletzt genanntes ist doch ziemlich schlecht umgesetzt worden und das Heulen des Motors klingt nicht wirklich nach dem, was es sein soll – auffällig vor allen bei Motorrädern. Musikalisch gesehen ordnet sich der Titel eher in die 0815-Spiele ein, was bei einem Preis von 79 Cent aber vielleicht auch nicht anders zu erwarten ist.

Fazit:
„Asphalt 4: Elite Racing“ macht Spaß, mit Ausnahme kleinerer Macken. Ein paar Mal ist uns das App während des Spielens abgestürzt. Außerdem war das Steuern der Autos zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Hierzu muss man jedoch sagen, dass es nach ein wenig Training dann doch ganz gut von der Hand ging. Steuerungsdefizite sind aber meist ein Merkmal von AppGames. Als Autorennspiel auf dem iPhone bleibt es erstmal eines der Vorzeigetitel überhaupt, denn insgesamt machte das Spiel doch einen recht spaßigen Eindruck und bietet viel für seinen Preis: Sehr schöne Locations, eine Menge Autos und viel freischaltbare Inhalte!

Leider nicht dabei in der "Girl-Auswahl": Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetiPhone.de

Vielen Dank an Gameloft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
79%
Ein guter Racingtitel für wenig Geld. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Zu Beginn gewöhnungsbedürftig, danach jedoch keine weiteren Probleme mehr.
  Features Sehr vieles zum Freispielen.
  Grafik Hübsche Grafik und nettes Feature: sowohl bei horizontalem und vertikalen Halten des IPhones spielen zu können!
  Sound Gruselige Motorengeräusche.
  Spielspaß Lädt immer gern zu einer Runde ein.







Details
Spielname:
Asphalt 4: Elite Racing

Publisher:
Gameloft

Genre:
Spiele - Racing

Release:
erschienen

Multiplayer:
vorhanden

Preis:
0.79 Euro

Dateigroesse:
87,6 MB

Getestete Version:
1.3.8

Verfügbare Sprachen:
Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Spanisch

Voraussetzungen:
2.1 Software Update

Screenshots:

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