Planet3DS PlanetDS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetGameboy N-Page.de
Suche:
Nicht angemeldet!     Neu Registrieren     Login  Passwort:     Passwort?

Castle of Magic


  • Testbericht
  • Bilder (5)
  • News & Videos (1)
  • User (0)
  • Spiel Kaufen
Castle of Magic Review vom 19.07.2009

Ein Jump’n Run auf dem iPod, ist das machbar? - Zugegebenermaßen möchte man als Leihe meinen, dass ein Touchscreen allein nicht dafür ausreichen kann. Wo sollte man bitte sehr bei einem iPod oder einem iPhone die Tasten finden, die den gleichen Komfort garantieren, wie es bisher auf anderen Handhelds üblich war? Richtig. Trotz langer Suche wird man zur Erkenntnis kommen, dass es sie nicht gibt. Dennoch hat Entwicklerschmiede Gameloft es gewagt, solch ein Konzept auf den Bildschirm Apples zu portieren. Ob dieses Vorhaben mit Erfolg gekrönt ist, werdet Ihr im Laufe unseres Reviews in Erfahrung bringen. Soviel sei jedoch schon einmal vorweggegriffen: Eine neue Steuerungsmöglichkeit wurde ohne Zweifel gefunden. Doch ob der Spielspaß nicht unter diesem neuartigen Schritt leiden musste und wie sich Castle of Magic nun letztlich präsentiert, möchten wir im Folgenden näher erläutern.


Drum hab ich mich der Magie ergeben, ob mir durch Geistes Kraft und Mund nicht manch Geheimnis würde kund.
Die Rahmenhandlung des Zaubererspieles ist simpel und platt: In einem kurzen Intro am Beginn des Spiels bekommt ihr erklärt, dass eure beiden Protagonisten auf der Suche nach einem neuen Abenteuer sind. Das Problem ist nämlich, dass die beiden so viel an ihren Konsolen gedaddelt haben, dass diese mittlerweile den Geist aufgegeben haben. Schade natürlich für Nintendo und Sony, die nun zwei Hardcoregamer verloren haben. Glück für die Kinder, die in ihrem Leben auch einmal in andere Gefilden stoßen, als ihre eigenen vier Wände. Denn: Die beiden begeben sich nach draußen, Richtung Meer, auf eine einsame Insel. Und, wer hätte es an dieser Stelle nicht erwartet - sie finden eine geheimnisvolle Schatztruhe. Doch anstatt unendliche Reichtümer oder den Schatz von Big Whoop erwartet sie ein fieser, alter Zauberer, der sie in die magische Welt verschleppt. Zu allem Überfluss wird außerdem eine Protagonistin von ihm gekidnappt und nachfolgend ist es nun eure Aufgabe, diese wieder zu befreien, ausgestattet mit vollkommen neuen Zauberkräften! - Wir sagten ja bereits: sehr simpel, sehr platt.

Spieltechnisch kann sich der Titel jedoch mehr als sehen lassen, denn für „nur“ 3,99€ bekommt man eine Menge geboten. Nach typischer Jump’n Run-Manier hüpft und springt man in insgesamt 5 Welten bestehend aus mehreren Levels durch die Gegend und sammelt Diamanten und Power-Ups ein oder haut Gegnern mit seinem Zauberstab mächtig einen auf den Nischel. Es gilt, verschiedene Plattformen zu überqueren, Flüsse und Abhänge zu meiden und Goodies einzusammeln. Aber vor allem, ans Ziel zu gelangen. Nichts Neues an dieser Stelle also, aber man muss nicht immer das Rad neu erfinden: altbewährt, fesselnd und gut.

Grafik:
Tolles Leveldesign, liebevolle Animationen und vor allem eine kunterbunte magische Welt sind Kerngedanken, die man nach dem Spielen von Castle of Magic noch liebevoll in Erinnerung behält. Die Optik ist top, ansprechend. Simpel und dennoch genial. Es soll nicht zu überschwänglich klingen, aber dennoch: So muss ein Spiel aussehen!


Sound:
Auch hier gibt es nur wenig zu meckern. Thematisch passend präsentiert sich die Musik von Castle of Magic und besteht vorrangig aus elektronischen „Gute Laune vermittel“-Stücken, die am ehesten mit Melodien aus Kirby oder Super Mario vergleichbar wären.


Fazit:
„Castle of Magic“ hätte das Potenzial zu etwas ganz Großem gehabt. Die Grafik ist genial, die musikalische Untermalung ansprechend und der Umfang und das Leveldesign können sich mehr als sehen lassen. Nun stellt sich sicherlich die Frage, wo denn nun der Haken an der ganzen Sache ist? - Nun, um ehrlich zu sein liegt dieser schlicht und einfach in der Art begraben, wie man seinen Protagonisten steuern muss. Natürlich gibt es auf dem iPhone keine Tasten und demzufolge gestaltet sich das Spielen von Jump’n Runs ohnehin schlichtweg als schwierig. Dennoch haben wir in Spielen wie zum Beispiel „Heroes of Sparta“ gesehen, dass die Umsetzung eines D-Pads auf dem Touchscreen sehr gut funktionieren kann. Weshalb wurde dies also nicht auch bei Castle of Magic umgesetzt? Stattdessen bekommt der Spieler voneinander unabhängige Schaltflächen zum Vorwärts- und Rückwärtsgehen oder zum Springen geboten… Wir wissen es nicht, weshalb Gameloft diesen Schritt gegangen ist, Fakt ist jedoch, dass dadurch eine Menge Spielspaß verloren ging, da das Gameplay an kniffligen Stellen im Spiel einfach zu komplex und unkomfortabel ist.

Meister der magischen Künste: Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetiPhone.de

Vielen Dank an Gameloft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
74%
Zaubereraction gepaart mit Sprungeinlagen. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Zu umständlich für ein Hüpf- und Springspiel.
  Features Großer Umfang zum kleinen Preis.
  Grafik Augenweide auf dem IPod: Die perfekte Grafikbombe zum Vorzeigen.
  Sound Thematisch passend.
  Spielspaß Sehr viel Potenzial, das jedoch durch ungünstige Steuerung teilweise verschenkt wurde.







Details
Spielname:
Castle of Magic

Publisher:
Gameloft

Genre:
Spiele - Jump 'n Run

Release:
erschienen

Preis:
3.99 Euro

Dateigroesse:
75.0 MB

Getestete Version:
1.0.1

Verfügbare Sprachen:
Deutsch

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop