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TapDefense


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TapDefense Review vom 03.02.2009

Nachdem in klassischen Strategiespielen die ersten Map- und Skript-Editoren auf den Markt gekommen sind, hat es nicht lange gedauert, bis die ersten sogenannten FUN-Maps aufgetaucht sind, die vor allem im Online-Spiel immer große Begeisterung abseits vom normalen Spielgeschehen erzeugen.

Als eine besondere Klasse dieser Fun-Maps hat sich relativ schnell das sogenannte "Tower-Defense" entwickelt: Die Spieler steuern in diesem Fall keine Einheiten, sondern versuchen durch Bauen von verschiedenen Verteidigungstürmen die von A nach B laufenden Wellen verschiedener Monster aufzuhalten. Diese werden von Level zu Level aber immer stärker, so dass man relativ schnell immer mehr Türme bauen oder damit beginnen muss, die bereits existierenden Upzugraden - für größere Reichweite oder mehr Durchschlagskraft.





Auch die iPhone / iPod Version mit dem Titel TapDefense hat genau dieses Spielprinzip. Vom unteren rechten Bildrand stürmen immer in Gruppen verschiedene Monster aus der "Hölle" den langen Pfad entlang und versuchen, bis zum Ende Ihres Weges zu überleben, um in den "Himmel" einzufallen.

Die Aufgabe des Spielers ist es, durch das strategisch geschickte Bauen von Türmen an taktisch günstigen Stellen, möglichst großen Schaden bei den vorbeilaufenden Kreaturen anzurichten. Hierfür steht ihm ein gewisser Geldbetrag zur Verfügung, den er in den Bau verschiedener Türme investieren kann. Zu Beginn sind dies Türme mit Bogenschützen, Kanonentürme und Wassertürme, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften haben. Während Bogenschützen relativ günstig sind und die Monster einzeln mit Pfeilen beschießen, verursachen die Kanonentürme Flächenschaden bei einer ganzen Gruppe. Wassertürme sind genau wie später die Eistürme ideal, um die Monster zu verlangsamen und so den anderen Türmen zu ermöglichen, öfter auf ein Monster schießen zu können.

Auch die Höllen-Kreaturen tauchen pro Level in verschiedenen Gruppen auf. Hier gibt es besonders schnelle, besonders starke, fliegende oder BOSS-Gegner. Wobei das erfolgreiche Töten letzterer immer mit einer Art Medallie belohnt wird, welche man dann in die Erforschung stärkerer Türme investieren kann. Dies sollte man auch unbedingt tun, da die Monster von Runde zu Runde stärker und somit schwieriger zu töten werden.

Als Turmvarianten stehen der bereits angesprochene Ice-Tower, der Storm-Tower (zieht dem Monster pro Schuss 5% seiner Lebensenergie ab), der Magic-Tower (feuert besonders schnell und weit) und der Earthquake-Tower zur Verfügung. Um mit dem teuren Earthquake-Tower ein bei vorbeilaufenden Monstern fast tödliches Erdbeben auszulösen, muss man das iPhone schütteln!

Laufen mehr als 20 Monster in den Himmel, ohne vorher getötet worden zu sein, so ist das Spiel verloren. Hält man jedoch bis Level 43 durch, so kann man sich als glohreicher Bewahrer des Himmelreiches feiern lassen.


Taktik

Der entscheidende Trick des Spieles erschließt sich nicht sofort. Am Ende jedes Levels (also jeder Monster-Gruppe) erhält man auf sein übriges Guthaben an Geld Zinsen! Diese Zinsen sind in der Tat absolut notwendig, um in spätere Level zu gelangen. Man sollte also immer versuchen, die aktuelle Runde mit so wenig Upgrades oder neu gebauten Türmen wie möglich zu meistern, um über die Zinsen in späteren, schwierigeren Runden mehr Geld zu Verfügung zu haben.

Weiterhin ist es unbedingt ratsam, die Türme an strategisch sinnvollen Positionen aufzustellen. Positionen zwischen dem Weg der Monster sollten logischerweise als erstes bebaut werden, da die Viecher hier zweimal vorbeilaufen müssen und man so quasi zwei Türme zum Preis von einem bekommt. Ice- und Wassertürme (zur Verlangsamung der Gegner) machen natürlich nur vor einer Batterie an Schadenstürmen Sinn. Das Upgraden von Türmen ist auch unbedingt notwendig, um so den maximalen Schaden pro Flächeneinheit zu besorgen, gerade dort, wo Monster mehrfach vorbei kommen. Im späteren Spiel wird auch eine Mischung der Turmsorten entscheidend, da manche Monster immun gegen bestimmte Waffenarten werden

Hat man diese Grundprinzipien verinnerlicht und auch manchmal einen höheren Zinssatz erforscht, so sollte die "Easy" Stufe relativ einfach zu meistern sein. Im höheren Schwierigkeitsgrad wird die Strecke der Monster drastisch verkürzt, wodurch man noch effizienter im Turmbau werden muss.


Grafik, Steuerung & Sound

Grafik, Animation und Sound sind nicht sonderlich anspruchsvoll, aber zweckmäßig und völlig ausreichend. Beim Platzieren der Gebäude legt sich ein Raster über das Spielfeld, so dass man genau sehen kann, wo der Bau eines Turmes möglich ist. Einfach mit dem Daumen drauftippen und gut ist. Lediglich das Upgraden oder Entfernen von Türmen über das untere Menü, was immer einzeln erfolgt, ist hin und wieder doch eine ziemliche Tipperei und besonders dann ärgerlich, wenn man sich im Touchscreen vergreift und den gerade so schön verstärkten Turm dummerweise abreißt.


Features

Neben 3 Schwierigkeitsmodi steht dem Spieler eine Hilfe und eine Highscore Liste zur Verfügung. Der Vergleich erfolgt hierbei entweder mit den eigenen zuvor abgelegten Leistungen oder der weltweiten Hitliste, die aber von ziemlichen Punkte-Freaks bevölkert wird.

Seit der Version 1.3 steht zudem noch der sogenannte "Herausforderungs-Modus" (Challenges) zur Auswahl, bei dem es darauf ankommt, das Spiel unter bestimmten Bedingungen zu meistern. Beispiel: Nur bestimmte Türme verwenden, keine Zinsen oder nur 1 Monster darf maximal den Himmel erreichen.

Fazit:
TapDefense ist vom Prinzip ein unglaublich einfaches Spiel, macht jedoch genauso schnell süchtig. Es ist gerade durch das Touchscreen ideal zu bedienen und kann den Spieler einige Stunden fesseln. Hat man das Prinzip einmal verstanden und auch den Schwer-Modus gemeistert, so bietet das Herausfinden noch besserer Strategien und der Challenge-Modus zwar noch einen gewissen Reiz, für den Durchschnittsspieler ist die Anwendung dann allerdings nicht mehr wirklich spannend.

Gut gelungen ist letztlich auch der Pause-Modus, der es ermöglicht Spiele auch nach Beenden des Programms zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzten. Da das Spiel kostenlos ist: unbedingt ausprobieren!

Bastian Karweg für www.PlanetiPhone.de

WERTUNG:
70%
Herausfordernd und dabei schön kurzweilig, unbedingt ausprobieren! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Per Touchscreen gut bedienbar
  Features Kein Multiplayer, aber Highscores und Challenges
  Grafik Zweckmäßig aber nicht überragend
  Sound Das Spiel braucht keinen Sound um gut zu sein
  Spielspaß Tower Defense zum mitnehmen: Fesselnd!







Details
Spielname:
TapDefense

Publisher:
LL Group

Genre:
Spiele - Strategie

Release:
erschienen

Dateigroesse:
7,5 MB

Getestete Version:
1.3.2

Verfügbare Sprachen:
Englisch

Voraussetzungen:
iPod touch / iPhone mit 2.0 Firmware Update

Screenshots:

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