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Victorian Mysteries: The Moonstone


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Victorian Mysteries: The Moonstone Review vom 09.07.2011

Der berühmt-berüchtigte RPG- und Casualvertreiber nimmt sich erneut die mobilen Apfelprodukte vor: Mit Victorian Mysteries: The Moonstone kündigt SQUARE ENIX ein Schmuckstück für Spieler an. Doch kann der erfolgreiche Publisher zusammen mit Entwickler Freeze Tag die Erfolgsserie im Stile von Sherlock Holmes wirklich um das hier genannte Schmuckstück erweitern?


Begeben wir uns dazu zurück in das 19. Jahrhundert
In die Geburtsstätte der guten Krimis, nämlich nach London: Dort begegnen wir einer jungen Dame namens Rachel Verinder, die gerade ihren 18. Geburtstag abgehalten und von ihrem Onkel einen indischen Mondstein geschenkt bekommen hat, der ihr prompt aus dem Schlafzimmer gestohlen wird.

Die Victorian Mysteries Serie wird übrigens von Freeze Tag entwickelt und als Quellen dienen berühmte Mystery-Literatur wie Wilkie Collins oder Gaston Leroux.
Das Spiel ist in Form eines Wimmelbildspiels aufgebaut und es darf gesucht, gestöbert und untersucht werden. Aber bevor wir überhaupt soweit kommen, müssen wir erst einmal an einen Ort beginnen. In Buchform dürfen wir uns den ersten Tatort aussuchen, wobei die Wahl natürlich auf das Schlafzimmer fällt. Der Rest der Abenteuers läuft wie folgt ab: Im Menü erscheinen die neun Verdächtigen und werden im Verlauf der Geschichte freigeschaltet. Weiter geht es zu den Orten, die untersucht werden wollen. Im unteren Bereich werden alle Suchobjekte, die sich teilweise auch als sehr exotisch erweisen, angezeigt und die fröhliche Indiziensuche kann beginnen. Wenn man Gegenstände gefunden hat, die nicht von Belangen sind, aber trotzdem auf der Liste stehen, werden diese einfach durch neue Suchanfragen ersetzt. Wichtige Objekte färben sich auf der Liste grün und bleiben stehen. Sobald alle Objekte gefunden wurden, ist der Raum fertig durchsucht und es geht zum nächsten.

Wisch und weg!
Mit der berühmten Zoombewegung kann nicht einmal die Lupe von Sherlock mithalten, wobei eine Wischbewegung genügt, um sich den nötigen Überblick zu verschaffen. Ein Druck auf das gewünschte Objekt und dieses wird eingesackt.

Zur Grafik lässt sich nicht allzu viel sagen, aber auf jeden Fall zur Umgebung: Liebevoll gestaltet mit einem Hauch englischer Atmosphäre und 18. Jahrhundert fühlt sich der Spieler oft in die Zeit zurückgesetzt. Die Bilder zu den Orten sind so detailreich und vollgestopft, dass es unmöglich scheint, eines der gesuchten Dinge auf Anhieb zu finden.

Auf und ab dudelt eine Plattenspielermusik im englischen Stil, welche aber mit der Zeit so nervt, dass diese schnellstmöglich abgeschaltet werden muss. Sprache oder anderen Sound bekommt das Ohr im Spiel nicht zu hören, da das Spiel auch nicht die eingebaute Wiedergabeliste unterstützt.

The same procedure as every year?
Doch was unterscheidet diesen Titel von anderen Genre-Kollegen? Gute Frage, die man nur schwer beantworten kann. Vielleicht verlässt sich Square Enix lieber auf den Charme der englischen Krimi-Atmosphäre und auf hübsch gezeichneten Spielumgebungen, welche wirklich sehr detailliert und farbenfroh gestalten wurden. In diesem Kuddelmuddel an Gegenständen verliert sich der Spieler ab und zu auch mal in einer Druck-Euphorie, da die gesuchten Dinge sich einfach nicht zeigen wollen. Beispielsweise versteckt sich einer der gesuchten Schmetterlinge in einem Holzmuster oder der Briefumschlag steckt im Spiegel. Zwischendurch bringen Minispiele wie ein Puzzle aus zerstückeltem Briefpapier die gewünschte Abwechslung, wobei hierzu noch hin und wieder Hilfsmittel benötigt werden, die auch gefunden werden müssen. Beim Sound fehlt dagegen die Abwechslung, welche auch nicht durch die Wiedergabelisten des iPods ausgeglichen werden kann, da diese deaktiviert ist. Nicht einmal die Dreh-Funktion des Apple-Produkts wird genutzt und der Spieler muss sich jedes Mal das Intro anschauen. Glücklicherweise hat der Entwickler eine Überspring-Möglichkeit eingebaut, die die Nerven schont. Die Orte, an denen gesucht wird, erstrecken sich von England bis nach Indien und bieten auch so immer neue Umgebungen. Zeitdruck und Action entfällt aufgrund des Genres und an einen Mehrspielermodus braucht ihr gar nicht zu denken.

Auch der letzte Gegenstand im Raum kann gefunden werden, wenn auch nur der freundliche Helfer einen kleinen Tipp gibt, indem er auf Wunsch einen Kreis um den gesuchten Gegenstand zeichnet.

Fazit:
Das Spiel setzt gut die Serie fort, aber Überraschungen und innovative Features, wie der Dreh- und Wiedergabelistenfunktion, gehen leer aus. Die eintönige Sucharbeit wird hin und wieder durch kurze unterhaltsame Minispiel-Einlagen unterbrochen, doch selbst Nachdenken, wie es in einem guten Krimi der Fall sein sollte, wird hier nicht benötigt, denn der freundliche Kollege übernimmt dies. Auch wenn der Titel nicht die Offenbarung ist, bekommt man für 1,59€ auf dem iPhone (iPad 2,39€) ein schön anzusehendes Wimmelbildspiel mit Krimi-Hintergrund und einem gewissen Unterhaltungsfaktor für zwischendurch, falls man sich nicht durch die Sucharbeit abschrecken lässt. Fans der Serie können auch hier wieder bedenkenlos zugreifen und sich in die Zeiten der britischen Invasion in Indien zurückversetzten.

Macht selbst Sherlock Holmes Konkurrenz: Nicola Hahn für PlanetiPhone.de

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
65%
Wimmelbildspiel für Fans Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Das Touchpad passt perfekt ist aber öfters ungenau
  Features So viel steht zur Verfügung, so wenig wurde genutzt
  Grafik Sehr detailliert und farbenfroh gezeichnet und passt in die Zeit des 19. Jahrhunderts. Gegenstände überfüllen aber den Raum
  Sound Hoch und runter Gedudel, hält man nicht länger als zwei Minuten aus
  Spielspaß Nur für Fans und Spielern, die die ewige Suche mögen, Pluspunkt für Minispiele







Details
Spielname:
Victorian Mysteries: The Moonstone

Publisher:
Square Enix

Genre:
Spiele - Geschicklichkeit

Release:
erschienen

Multiplayer:
Nein

Preis:
1.59 Euro

Dateigroesse:
192,6 MB

Getestete Version:
1.0

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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