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Reckless Racing


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Reckless Racing Review vom 31.01.2011

Wenn es um mitreißende Fun-Racer geht, werden sofort die üblichen Verdächtigen rund um „Mario Kart“, „Trackmania“ oder „LEGO Racers“ auf den Tisch gebracht - Electronic Arts' „Reckless Racing“ dürfte da erstmal weniger Aufmerksamkeit kriegen. Kein Wunder, wurde das „Dirt-Road-Rennspiel“ doch erst letztes Jahr für iPhone und iPod touch angekündigt. Heimlich wird der schicke Titel bereits als spiritueller Nachfolger des Arcade-Racers „Super Off Road“ gehandelt - doch macht das Download-Produkt noch mehr her, als nur seine aufwändigen Umgebungen? Wir haben uns dem Banjo-Dauerfeuer gestellt und sind direkt auf die Piste gerutscht.

Matsch am Reifen ist wie die Luft zum Atmen...

Dieser Slogan zieht sich zumindest als gefühlter Leitfaden durch das robuste Racing-Spiel. Im Singleplayer erwarten euch drei -mehr oder weniger- altbekannte Modi: Dirt Rally, Hot Lap (Geistrennen) oder Lieferung (Kurierdienst-Aufgaben), von denen uns die klassischen Wettrennen, in denen ihr mit fünf Mitstreitern drei Runden lang gegeneinander anfahrt, am besten gefallen haben.

Dort geht’s routiniert zu: Ihr sucht euch flugs eine Strecke wie die „Milchstraße“ aus, ebenso einen Avatar (z.B. der verplante Otis oder auch die fahrbegeisterte Oma), und drückt auf die Tube - mitunter sind die Strecken reichlich kurz und überschaubar, eine Miniatur-Ansicht des Streckenverlaufs wird aber dennoch immer abgebildet. Doch wie steuert man eigentlich, so völlig ohne Lenkrad-Controller oder wenigstens Analog-Stick? Apple-Kenner haben sich mit Touch-Steuerung im Racing-Genre natürlich schon ausprobiert: Links unten wird ein durchsichtiges Lenkrad abgebildet, rechts zwei Pfeile für Gas und Rückwärtsgang. Bis die Kontrolle über euer Gefährt bei ungleichen Witterungsbedingen ins Blut übergeht, vergehen ein paar Crashs und verunglückte Drifts. Dank der glaubwürdigen Physik fliegen hier auch schon mal Zäune, Straßenschilder und Mülltonnen durch die Gegend. Danach aber seid ihr den CPU-Gegnern locker gewappnet. Spaßiger wird’s logischerweise im Online-Modus - geschwind findet ihr willige Mitspieler, die ohne lange Ladezeiten mit euch auf die Gaspedale treten.

Im Bronze-Schwierigkeitsmodus sind die Rennen schließlich auch im Handumdrehen zu gewinnen. Dreckiger -und mit mehr Crashs verbunden- wird’s in den Silber- und Gold-Herausforderungen - aber hartnäckiges Fahren und abgebrühtes Taktieren, bei welchen Kurven wann vom Gas gegangen werden muss, haben Medaillen und weitere Spielinhalte zur Folge. Ein Wort noch zum Lieferungsmodus: Hier fahrt ihr nach Zeit markierte Punkte ab und liefert dort stationierte Waren an ihre Zielorte aus, die ebenfalls auf der kleinen Streckenkarte angezeigt werden.

Den eigentlichen Charme verbucht „Reckless Racing“ im Bereich Optik für sich - denn die detaillierte Draufsicht im ländlichen Country-Milieu ist einfach bildhübsch abzusehen und in Kombination mit der guten Physik (authentisches Überschlagen des Wagens, Reifenspuren im Dreck etc.) machen sogar Crashs grafisch einiges her. Im Gegensatz dazu: Nervige Banjo-Klänge passen perfekt zum abwechslungsreichen Strecken-Setting, der unstete Beat im Background vermittelt aber mit zunehmender Spieldauer eher das akustische Mittelmaß. Etwas zu viel!



Fazit:

Vor der ersten Frühschicht, nach einer anstrengenden Matheklausur oder ganz gechillt am Wochenende - „Reckless Racing“ bietet Fahrspaß pur für alle Lebenslagen, ist aber ganz klar Rennspiel-Fans vorbehalten und gameplay-technisch nicht ganz so offenherzig wie ein „Mario Kart“. Die neckische Draufsicht der kleinen Fahrzeuge gibt euch jedoch wirklich das Gefühl, eine niedliche Racing-Farm im Country-Style auf eurem iPhone zu haben. Logo: Der Banjo-intensive Soundtrack gibt sein Übriges dazu. Etwas mager ist zwar der Abwechslungsgrad bei den Strecken - doch dafür entschädigen die aufwändigen ländlichen Hintergründe, Strandregionen samt Klippen und Meer und bergige Tracks, auf denen sich die physikalisch beeindruckend agierenden Fahrzeuge Wettrennen liefern. Nach kurzer Eingewöhnung ist auch die smarte Steuerung (bei der ihr gewollt natürlich dennoch um die verdreckten Kurven schlittert) kein Problem mehr und sämtliche Herausforderungen im Singleplayer-Modus daraufhin gut schaffbar - am besten spielt's sich natürlich online, gegen echte menschliche Mitstreiter mit den gleichen lustigen Crashs. Für 79 Cent bleibt uns nur zu sagen: Ab auf die Piste, ausprobieren!

Tritt bei scharfen Kurven locker mal das Gaspedal durch: Jakob Nützler [Miroque] für PlanetiPhone.de


WERTUNG:
83%
Dreckig driften mit Style - kleines, sehr hübsches Genre-Highlight. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Kleine Eingewöhnungsphase, in der ihr die windige Touch-Steuerung meistert - danach spaßig.
  Features Wenig Aufregendes außerhalb der Strecken, aber immerhin ein paar Inhalte zum Freischalten.
  Grafik Volles Rohr: Stylisches Country-Setting und physikalisch anspruchsvolles Fahrgefühl.
  Sound Banjos, wohin das Ohr reicht - dazu peppiger Dauer-Beat und fertig ist der Durchschnitts-Soundtrack.
  Spielspaß Chaotische und simple Racing-Action in coolem Country-Setting - klares Plus für Racing-Fans!







Details
Spielname:
Reckless Racing

Publisher:
EA

Genre:
Spiele - Racing

Release:
erschienen

Multiplayer:
nur online

Preis:
0.79 Euro

Dateigroesse:
57,7 MB

Getestete Version:
1.2.0

Verfügbare Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch

Voraussetzungen:
Kompatibel mit iPhone, iPod touch und iPad. Erfordert iOS 3.0 oder neuer.

Screenshots:

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