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Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge


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Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge Review vom 11.03.2011

Spätestens nach dem neuen Kinoerfolg „Der Fluch der Karibik“ sollte es eines jeden Mannes Traum sein, ein Pirat zu werden. So auch des Anti-Helden Guybrush Threepwood, dessen Namen auszusprechen wohl kaum einer Mächtig sein dürfte. Guybrush Threepwood hat es mittlerweile schon geschafft ganze Fünf Click and Point-Adventures zu absolvieren und dabei jeden seiner Fans zum schmunzeln gebracht. Auf Grund der großen Fanbase, der charmanten Spielidee und des grandiosen Soundtracks wurden jetzt die ersten Beiden Abenteuer The Secret of Monkey Island und Monkey Island 2: LeChuck's Revenge in einer Special Edition herausgebracht und nicht nur grafisch aufpoliert, sondern zusätzlich mit einer sehr gelungenen Synchronisation vertont. Doch das sollte vorweg reichen als kleine Information über den kleinen Sympathisanten, der im Kampf gegen den mal Geister- , mal Zombie-Piraten LeChuck stets seine zuckersüße Liebe zur Gouverneurin Elaine beweist.

Arrr.. hisst die Seegel, wir stechen in See!
Wir befassen uns also mit dem zweiten Remake der Serie um Monkey Island und seiner Iphone-Umsetzung in Form der Special-Edition. Schon im ersten Titel bewies Guybrush, dass er nichts von seinem Charme verloren hat und sich im Kampf gegen LeChuck nicht nur die Liebe seines Lebens unter den Nagel gerissen hat, sondern zudem einen enormen Schatz. Mir nichts dir nichts, streift Guybrush los und möchte aller Welt von seinem Abenteuer erzählen, wie er den Geisterpiraten LeChuck mit einem Malzbier in die Flucht geschlagen hat. Doch dieses Vorhaben wird von einem kleinen frechen Bösewicht Namens Largo unterbunden, welcher ihm einen Wegzoll berechnet der sich auf „Alles was du hast!“ beläuft. Gerade hat man noch im Inventar diverse Reichtümer und egal wie man das Gespräch lenkt, man wird einfach so ausgenommen? Wäre das kein Click and Point Adventure, würde man diesem kleinen Wicht hinterher und ihm gehörig eins auf die Zwölf geben. Doch mit Nichten. Wir arbeiten uns von ganz unten hoch, auf der Suche nach dem einen großen Schatz: Dem Big Whoop!

How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
Also stürzen wir uns in das kleine Dorf und jeder meckert uns entgegen „Dieser Largo und seine kriminellen Machenschaften!“, also wird uns unsere Aufgabe schnell bewusst: Wir müssen diesem kleinen Taugenichts das Handwerk legen. Doch uns fällt auch noch was weiteres auf, nämlich die deutsche Lokalisierung. Der englischen Sprache mächtig, kommt man aus dem lachen vor dem kleinen Smartphone kaum raus. Gehen wir zu dem lokalen Holzfäller fragen wir ihn im englischen einen kleinen Zungenbrecher, der da wäre: „How much wood could a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?“, natürlich ist es mehr als schwer so einen Zungenbrecher mit dem deutschen Untertitel wett zu machen, da das beeindruckende hier auch in der flüssigen Ausprache liegt, aber Woodchuck mit Biber zu übersetzen ist unserer Kenntnis nach falsch, da es sich dabei um das Murmeltier handelt. Nun denn wollen wir mal nicht so sein, doch leider kommen so kleinere Patzer des öfteren vor und ein Spiel dieser Art lebt von seinem Wortwitz.

Grafik
Mehr möchte man über den Blonden Piraten eigentlich auch nicht verlieren, weil man wirklich selber erleben sollte wie Guybrush seine Abenteuer absolviert im ewigen Kampf gegen das Böse. Welch Ironie, dass er doch eigentlich Pirat ist. Doch muss man nun sagen, dass das Affen-Theater auf dem iPhone eine mehr als gute Figur hinlegt. Grafisch ist es genau so schön anzuschauen, wie auf dem Computer, oder anderen Plattformen. Ab und an hat man mit sehr geringen Ladezeiten zwischen den verschiedenen Kulissen zu kämpfen. Doch das stört den Spielfluss in keiner Weise. Wen das doch stört, der sollte mal den zweiten Finger auf den Touchscreen legen und auf die Oldschool-Grafik umschalten. Nostalgie-Bonus!

Sound
Guybrush Threepwood und seine eher unmännliche Stimme strahlen quasi auf dem kleinen Gerät, doch eine Sache wird stark vermisst: Die Audiokommentare des Entwicklerstudios. Ein, gerade für Fans, sehr nettes Feature sind die Audiokommentare die bei anderen Konsolen mitgeliefert wurden. Doch diese fehlen auf dem iPod völlig. So groß sind Audiodateien doch nicht. Das hätte man sicherlich irgendwie bewerkstelligen können. Schade, doch auch ohne dieses Feature kommt man bestens aus. Eine wunderbar inszenierte Auflage des Soundtracks und die Synchronisation können sich alle Mal hören lassen.

Steuerung
Na wenn das mal nicht ein Heimspiel ist. Wofür ist ein Touchscreen prädestinierter, wenn nicht für Click and Point-Adventure? Also mir fällt gerade nichts ein, doch es funktioniert Einwandfrei. Wie schon beschrieben kann man mit einer Zwei-Finger-Zoom-Bewegung in den alten Grafik-Modus umschalten und um in das Menü zu kommen muss man das Gerät einfach nur kippen. Man muss zwar erst einmal drauf kommen, wenn man länger nicht mehr gerätselt hat, doch für Apples gerät alt bekannt innovativ.



Fazit:

Ach, was für ein Vergnügen dem mir liebsten Piraten Guybrush auch unterwegs bei seinen Abenteuern helfen zu können. Es macht wirklich wieder einen Heidenspaß sich wieder diese schönen Melodien diese sehr starke Synchronisation zu Gemüt zu führen. Doch habe ich die Auswahl zwischen einem PC, oder der Xbox360 würde ich dennoch zu einer der anderen Konsole greifen. Das mag aber einfach nur daran liegen, dass ich großer Fan der Serie bin. Grund: Bei den anderen Variationen gibt es Audiokommentare vom Entwicklerteam zu hören die sehr interessante Einblicke bieten können. Doch das stört keines Wegs den grandiosen Spielfluss und die gute Spielmechanik die auf Apples kleinem Gerät ans Tageslicht gebracht wird. Jeder der Monkey Island früher nicht gespielt hatte, sollte hier sofort zugreifen. Natürlich sollte man hier als Action-Gamer drei mal überlegen ein Click and Point Adventure zu kaufen, doch man muss ja beim Zocken auch mal entspannen können. Wenn man der englischen Sprache mächtig ist erwischt man sich schon auf der nächsten längeren Zugfahrt beim Lachen. Ich hab es schon mehrfach getan und werde es wieder tun.

Kann zwar keine 10 Minuten lang die Luft anhalten, möchte aber Pirat werden: Robert Grötenherdt [Zyrando] für PlanetiPhone.de


WERTUNG:
85%
Hat auch auf dem iPhone (fast) nichts von seinem Charm verloren! Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Touchpad ist ideal. Doch manchmal was ungenau.
  Features Keine Audiokommentare! Buuh!
  Grafik Ladeschwächen, aber Guybrush sah noch nie so gut aus.
  Sound Ein Traum. Sowohl der Soundtrack als auch die Synchronisation.
  Spielspaß Nicht jedermanns Sache, aber es rockt ein Pirat zu sein.







Details
Spielname:
Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck’s Revenge

Publisher:
Lucas Arts

Genre:
Spiele - Abenteuer

Release:
erschienen

Preis:
2.39 Euro

Dateigroesse:
398 MB

Getestete Version:
1.1

Verfügbare Sprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch

Voraussetzungen:
Kompatibel mit iPhone, iPod touch und iPad. Erfordert iOS 3.0 oder neuer.

Screenshots:

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