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Die Sims 3


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Die Sims 3 Review vom 30.08.2009

Die Zelda-Reihe, der Pokémon-Feldzug, Square-Enix’ RPG Wunderwerke, Miyamotos Schöpfungen – Es gibt Spiele und Spielereihen, die sich nicht nur wunderbar verkaufen, sondern die auch – jedes Spiel für sich- eine eigene Erfolgsstory erzählen. Als Maxis vor einigen Jahren mit den „Sims“ eine Lebenssimulation veröffentlichte, maß keiner dem Titel großartig Beachtung bei. All die Kritiker sollten sich mächtig irren. Mittlerweile gehört die Spielereihe „Sims“ mit allen Add-Ons und Nachfolgeteilen zu den erfolgreichsten und meistverkauften Spielereihen aller Zeiten. Plattformübergreifend. Selbst vor dem iPhone hat man mit der neuen Version Die Sims 3 keinen halt gemacht. Ob das Spiel das Zeug hat, den Siegeszug aus dem Hause EA auch mobil weiterzuführen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen…



Wem das reale Leben zuviel wird, der verkriecht sich einfach in sein virtuelles.
Die Idee hinter „Die Sims“ ist eigentlich eine recht simple. Man lebt ein Leben wie sein eigenes, nur eben virtuell. Das heißt, der eigene Sim muss schlafen, essen, arbeiten gehen, sich baden, fernsehen schauen, soziale Kontakte pflegen und auch ab und zu die Örtlichkeiten besuchen. Was seine dringlichsten Bedürfnisse sind, sieht man anhand seiner Statusanzeige, die das Wohlbefinden des eigenen Sims anzeigt. Sinkt zum Beispiel der Balken für die Hungeranzeige in den roten Bereich, sollte man mit ihm schnell zum Kühlschrank marschieren, um ihn einen Imbiss zu gönnen, sinkt die Sauberkeitsanzeige ist ein Bad fällig etc.


Den eigenen Charakter kann man durch verschiedene Anpassungsmodi vor Spielbeginn selbst kreieren. Ob blondes, braunes oder schwarzes Haar, ein markantes oder puppenhaftes Gesicht, das alles bleibt in der Hand des Schöpfers. Mit einem Namen versehen startet er zu Beginn des Spieles in einem mickrigen Häuschen inmitten einer idyllischen Kleinstadt. Dieses ist das Zuhause eures Sims und darf im Verlauf des Spieles nach eigenem Belieben angepasst werden. Die heimischen vier Wände kann man jedoch nicht wie in der PC-Version nach belieben umbauen, sondern man muss sie via Upgrades erweitern, ähnlich wie in Animal Crossing für den DS oder Wii. Mit Einrichtungsgegenständen wie Bett, Kühlschrank, Esszimmertisch oder auch Lampen darf man sich aber selbst eindecken. Die Auswahl wurde jedoch ebenfalls entsprechend abgespeckt. Damit ist zwar der Umfang kleiner, aber für unterwegs mehr als ausreichend.


Mit einem Job in der Cafeteria neben an oder im Rathaus könnt ihr dann auch so viel Geld verdienen, um euch über Wasser zu halten, ohne bereits gekaufte Gegenstände zu pfänden. Das täglich’ Brot muss schließlich auch verdient werden. Apropos Brot: Was das Kochen anbelangt, so gibt es bei „Die Sims 3“ ebenfalls Neuerungen zu den Vorgängerversionen. Um zum Beispiel einen Cheeseburger anzurichten, muss man nun nicht mehr nur einfach den Kühlschrank anklicken und die Aktion „Cheesburger anrichten“ wählen, sondern zuallererst einmal ein passendes Rezept kaufen. Danach marschiert man zu Tante Emmas Laden und besorgt die nötigen Zutaten, wie zum Beispiel Tomaten, Käse, Fleisch und Brot. Anschließend geht es mit einer Schürze und Kochmütze bewaffnet an den Herd. Mithilfe eines kleinen Minispiels, in welchem man versuchen muss, dass Essen nicht anbrennen zu lassen, bereitet man das eigene Mahl vor. Gelingt einem dieses, dann steigt natürlich Fähigkeitenlevel des Sims’ im Bereich Kochen.


Das Ganze funktioniert ähnlich auch in anderen Bereichen des virtuellen Lebens. Gibt zum Beispiel der Billigfernseher den Geist auf, muss man zunächst einen Werkzeugkoffer kaufen, damit man das Gerät wieder reparieren kann. Steigen die Fähigkeiten des eigenen Sims’ in Dingen, die er auch bei seinem Job gut gebrauchen kann, winkt auch schon bald die Beförderung.


Mit dem verdienten Geld lässt sich aber nicht nur die eigene Wohnung einrichten, denn ihr könnt auch kleine Kräuter oder Gemüsesamen im Garten pflanzen, um Ausgaben beim Nahrungsmittelkauf zu minimieren. Zu Beginn steht dies jedoch noch außer Frage, da man erstmal selbst für seinen Unterhalt genügend zu erwirtschaften hat.


So lebt man tagein, tagaus vor sich hin und genießt das virtuelle Leben in vollen Zügen, verbessert seinen Charakter, steigt im Job auf und erhöht den Lebensstandard.

Grafik:
Ein optisches Meisterwerk hat sich für 7,99 Euro in den deutschen AppStore geschlichen. Als Spieler navigiert man nicht nur den Sim selbst, sondern kann auch die Kameraeinstellung entsprechend kontrollieren. Herein- und Herauszoomen funktioniert dabei genauso gut, wie die Perspektive zu wechseln. Das imposante 3D-"Abenteuer Leben" hat es durch enorm viele Updates außerdem geschafft, nicht mehr so absturzgefährdet zu sein.
Einziges Manko ist die Nachtansicht. Dadurch ist es auf dem Bildschirm des iPhones so dunkel, dass man im Tageslicht nicht mehr wirklich erkennt, was darauf abgebildet ist.

Features:
Der eigene Charakter lässt sich nicht nur in den eigenen vier Wänden steuern, sondern kann auch Unternehmungen in die Nachbarschaft machen – in dieser Hinsicht steht die Miniversion von den Sims in keinster Weise der PC-Version nach. Man wird zum Beispiel nicht mehr mit dem Taxi von daheim abgeholt, um auf Arbeit zu fahren, sondern muss nun selbst zum Ort seiner Wahl spazieren. Und dabei natürlich auch noch pünktlich sein! Was der iPhone-Version von „Die Sims 3“ jedoch definitiv fehlt, ist der Zeitbeschleuniger. Hat man alles erledigt, was es zu erledigen gab, jedoch noch rund 10 Stunden bis zur nächsten großen Aktion übrig, warten man manchmal ein paar Minuten ohne wirklich etwas effizientes zutun zu haben. Dem Sim geht es gut und man selbst langweilt sich temporär.

Fazit:
Entgegen der PC-Version hat man „Die Sims 3“ auf dem iPhone ein indirektes Spielziel gegeben. Durch 100 zu erreichende Aufgaben besitzt der Spieler etwas, woran er sich orientieren kann und wodurch er mit seinen Sims nicht nur in den Tag hineinlebt. Diese Ziele müssen im Laufe des Titels jedoch erst noch entdeckt werden, wodurch zusätzlicher Anreiz gegeben ist. Insgesamt bleibt vom Charme der Sims-Reihe auf dem iPhone sehr viel erhalten, was nicht zuletzt durch seine gute Umsetzung zurückzuführen ist. Der Spielinhalt (wie zum Beispiel beim Hausbau oder bei der Interaktion mit anderen Sims) wurde dennoch etwas abgespeckt. Dafür, dass man auf dem iPhone jedoch nicht alles aus dem Sims-Universum umsetzen kann, paart sich dennoch ein immer noch immens großer Umfang mit einer genialen Spielidee.

Spielt „Die Sims“-Reihe schon seit dem Jahr 2000: Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetiPhone.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
90%
Die Sims haben auch auf dem iPhone überzeugen können. Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Komplettlösung
Videos
  Steuerung Geht leicht von der Hand und lässt den eigenen Sim gut beherrschbar machen.
  Features Abgespeckte PC-Version – dennoch sehr unterhaltsam.
  Grafik Bis auf erwähnte Mankos 1A.
  Sound Die typische Sims-Mucke gepaart mit einer Menge Effektgeräuschen.
  Spielspaß Durch einen enormen Umfang für ein iPhone-Spiel fesselt „Die Sims 3“ definitiv für mehrere Tage und Wochen.







Details
Spielname:
Die Sims 3

Publisher:
Electronic Arts Inc.

Genre:
Spiele - Simulation

Release:
erschienen

Multiplayer:
nicht vorhanden

Preis:
7.99 Euro

Dateigroesse:
63,8 MB

Getestete Version:
1.0.84

Verfügbare Sprachen:
Multi

Voraussetzungen:
Firmware 2.2

Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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