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Luxusgut für portable Gamer: Das Razer Moray+ im Test!

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Autor: Elisabeth Grunert

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten

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iPhone Artikel vom 22.07.2009



Handhelds sind geschaffen worden, um Unterhaltung zu garantieren, auch wenn man sich nicht in den eigenen vier Wänden befindet. Auf dem Weg zur Arbeit, unterwegs zur Schule, im gemeinsamen Urlaub mit der Familie oder einfach bei sonstigen Anlässen, die es einem nicht ermöglichen, im getrauten Heim zu verweilen. Natürlich möchte man dabei nicht auf die musikalische Untermalung verzichten, denn klar ist, sobald man sich in die weite Welt hinausbewegt, wird man mit Unmengen verschiedener Naturgeräusche konfrontiert. Was macht man nun also? Man zückt die eigenen Kopfhörer und begibt sich abgeschirmt von der Umwelt auf virtuelle Reisen. Dabei ist natürlich klar: Kopfhörer ist nicht gleich Kopfhörer. Und so manch einer erinnert sich nur zu gern an ein kleineres Streitgespräch unter Freunden, bei denen Nichtwissende behaupten, ALDI-Stöpsel bringen dieselbe Qualität wie die High-End Superturbohörer aus dem Hause Sony oder Sennheiser. Namen, die sich auf dem Markt bereits bewährt haben. Von denen Unmengen von Menschen schwärmen.

Aber der ein oder andere wird es wahrscheinlich noch nicht wissen: Diesen Markt versucht eine andere Firma mit ihren speziell für Gamer angepassten Kopfhörern zu fluten. Ihr Name ist für manch einen schon Legende – wir sprechen von der Firma Razer.
Das in Kalifornien gegründete Privatunternehmen ist dafür bekannt, sich auf die Herstellung von Zubehör für Spieler spezialisiert zu haben. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, sind die richtigen Ohrstöpsel für ein rundum gutes Gamingvergnügen – auch unterwegs. Deswegen haben wir uns das Razer Moray+ Headset einmal genauer angeschaut und geprüft, ob die Qualität dieses auch das hermacht, was man vom Namen her erwarten kann!

Das Leben wär’ nur halb so nett, wenn man die Musik nicht hätt’.
Ich muss ehrlich gestehen: Überrascht war ich schon, als ich das kleine 5x10x15 Zentimeter große, schwarz-grüne Päckchen geöffnet habe. Neben den In-Ear-Kopfhörern mit integriertem Mikrofon und mitsamt 3 unterschiedlich großen Aufsätzen (für jedes Ohr die passende Größe) purzelten mir eine schwarze Tasche mit Razerlogo, drei Adapter, ein paar Sticker, die Anleitung und eine offizielle Karte mit der Aufschrift „Certificate of Authentcity“ entgegen. Gut….purzeln ist vielleicht etwas übertrieben, denn es war alles mehr als sicher verpackt. Aber das Wort „purzeln“ verdeutlicht mehr die Verblüffung über all den Inhalt in der Verpackung. Ich muss zugeben, dass ich schon viele Kopfhörer in meinen Leben von den unterschiedlichsten Marken gekauft habe, aber eine Stofftasche für den Transport ist mir bisher noch nicht begegnet. Und dazu noch eine so qualitativ hochwertige und zudem gut verarbeitete.



Spätestens bei den Adaptern wurde ich jedoch daran erinnert, dass es sich bei diesem Headset-Paket um kein gewöhnliches handelt. Sondern – man kann es sich bei dem Namen Razer eigentlich schon denken, und ich glaube, ich habe es in der Einleitung schon einmal erwähnt - um eine für Gamer ausgelegte Version. Es gibt einen Adapter für den Nintendo DS Lite/ DSi, einen für die PSP 2000/3000 und einen für den heimischen Rechner, wobei jeder einen gesonderten Platz in der (bereits genannten) schwarzen Stofftasche besitzt. Was es mit dieser auf sich hat, ist damit ebenfalls klar: Sie ist für den Transport geschneidert worden und selbst die Kopfhörer können darin sicher untergebracht werden. Dabei wirft man die einzelnen Dinge nicht nur wirsch hinein, sondern jedes Teil besitzt einen durch ein Stoffnetz abgetrennten Bereich. Dazu gesellt sich ein kleiner, silberner Aufdruck: Symbole, die kennzeichnen, wo was hineingehört. Eine kleine silberne PSP zeigt so zum Beispiel an: Hier gehört mein Adapter für die PSP hinein. Und selbst wenn man nicht erkennen würde, dass es sich bei diesem Symbol um eine PSP handelt, braucht man einfach nur auf die Adapter selbst zu schauen, denn dort wird man dieses ebenfalls wiederfinden. Sehr benutzerfreundlich, nicht nur beim Einräumen der Tasche, sondern auch bei der Frage: Welcher Adapter gehört zu welchem Gerät?



Nutzen kann man dieses Headset also ohne Probleme für jegliche Art von mobiler Unterhaltung: DS, PSP, Laptop, iPod, iPhone und all die anderen Geräte, die einen Lautsprechereingang besitzen. Bevor ich jedoch zu meinen eigenen, subjektiven Eindruck der Klangqualität von Kopfhörern und Mikrofon komme, möchte ich vorerst ein paar technische Fakten nennen, die dieses Headset zu dem machen, was es nun letztlich ist.

Kopfhörer:

Frequenzgang: 20 bis 11.000Hz
Schalldruckpegel: 110 dB
Impedanz: 17 Ohm
Max. Nenneingangsspannung: 20 mW
Anschluss: 3,5 mm Ministecker
Gewicht (einschließlich Kabel): 12,5g

Mikrofon:

Frequenzgang: 300 bis 3.000 Hz
Ausgabestufe: -46dB
Aufnahmemuster: Kugelförmige Richtcharakteristik (omnidirektional)
Ausgabeimpedanz: 2,2 KOhm
Rauschabstand: 55 dB min

Klanglich habe ich sowohl beim Mikrofon als auch bei den Kopfhörern wenig zu beanstanden. Die Rauschunterdrückung ist wirklich sehr gut und die passive Geräuschisolierung mit erweitertem Bass tut ihr übriges, sodass man kaum noch Geräusche aus der Umwelt wahrnimmt. Sowohl die Höhen als auch Tiefen kommen klar und sauber aus den Ministöpseln – was aber auch erwartet werden kann bei dem Preis. Akustisch erinnern mich die Stöpsel sehr stark an Sony-Kopfhörer, die ich einmal besessen habe: Die Sony-MDR-EX Kopfhörer - ich würde sie von der Qualität her in dieselbe Kategorie einordnen, obwohl sie 15 Euro teurer sind. Dafür bekommt man beim „Razer Moray+“ aber auch mehr zusätzlichen Inhalt geboten und zudem noch ein integriertes Mikro.

Das einzige, was mir persönlich an dem Headset gefehlt hat, war etwas mehr Bass, was jedoch daran liegen könnte, dass ich ohnehin mit sehr viel Bass höre. Zumindest hatte ich dasselbe Problem auch bei den Sony-Hörern gehabt, wohingegen eine Menge Menschen diese Meinung nicht teilen konnten. Für den normalen Nutzer müsste der hier vorhandene Bass also genau richtig sein. Für alle Bassliebhaber wollte ich diesen Fakt dennoch erwähnen. Wenn ich schon einmal die Gelegenheit dazu bekomme.




Razer Moray+: Besserer Ersatz für Apple Headset am iPhone und das Non plus ultra für freiheitsliebende Zocker?
Wenn ich ehrlich sein muss, würde ich auf die erste Frage mit „Ja“ und auf die zweite mit einem „Jein“ antworten. Der Grund ist folgender: Qualitativ gesehen toppt das Headseat von Razer den Apple-Ableger um Längen. Man muss sich aber vor Augen halten, dass man hier auch ganze dreißig Euro mehr auf den Ladentisch legen muss – der Preis ist für den Otto-Normal-Verbraucher also ganz schön happig. Sollte man damit keine Probleme haben, ist dieses Paket wirklich sehr zu empfehlen. Vor allem oder sagen wir gerade wenn man die weiteren Funktionen, die das „Razer Moray+“ bietet, ebenfalls nutzen kann. Das heißt, DS- und PSP-Besitzer ist, der gern auch einmal außerhalb des getrauten Heimes spielt.

Man sollte sich vor dem Kauf jedoch noch einmal genau überlegen, ob man wirklich ein Headset für den DS und die PSP benötigt. Denn: Der DS besitzt bereits ein eingebautes Mikro und die PSP bietet nicht so viele Spiele online an, für die sich ein Headset wirklich lohnt. Dieses Paket ist für echte Gamer konzipiert – man sollte sich an dieser Stelle also fragen, ob man also wirklich ein „echter“ Vollblutspieler ist, denn nur dann lohnt sich dieses Zubehör wirklich.

Fazit:
Für einen stolzen Preis von 54,99 Euro bekommt man eine Menge geboten. Vor allem reinrassige Gamer werden sich über jedes Extra in der Box freuen – klar, denn das ist natürlich auch die Zielgruppe. Mit dem „Razer Moray+“ ist es einem ermöglicht, ein Headset für jede Plattform nutzen zu können, indem für alles ein Adapter beigelegt wurde. Wer sowohl PSP, DS und iPhone/iPod sein eigen nennt und nach dem idealen Set sucht, was all die Bereiche vereint, für den ist das „Razer Moray+“ genau das richtige. Die Soundqualität und die Qualität des Mikrofons ist nach meinem Empfinden sehr gut, Umweltgeräusche werden gut herausgefiltert und im Vergleich zu Apples Headset ist es um längen besser. Abgesehen vom Preis gibt es nichts Großartiges zu beanstanden. Wer nach einem Allrounder sucht, kann getrost zuschlagen!


Kann nun auch mit dem iPod Touch telefonieren: Elisabeth Grunert [Liese] für das PortableGaming-Netzwerk.

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