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Kolumne: Wenn's am iPhone schnell gehen soll: Runter, rein, raus.

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Autor: Kevin Jensen

Kategorie: Kolumnen
Umfang: 1 Seiten

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iPhone Artikel vom 03.08.2009



Nein, das ist keine Einleitung zu einem billigen Homostreifen aus der Feder von Sacha Baron Cohen, sondern eine Kolumne, die vielmehr aufzeigen soll, was passiert wenn kostenlose iPhone-Spiele zum "Zockzapping" verleiten.

Durch den stetigen Wachstum der iPhone- und iPod Touch App-Landschaft kann man bald den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Jeden Tag kommen Dutzende von neuen Programmen und Games hinzu und die Preise purzeln in den Keller. Selbst der Großkonzern Electronic Arts hat diese Entwicklung erkannt, die Gefahr gebannt und schickt mit 8lb Gorilla einen Mini-Developer ins Rennen, der sich gerade auf Billigspiele konzentrieren soll. 79 - 99 Cent mehr nicht. Süßmaul EA möchte doch keine Stücke vom Kuchen teilen. Was ist denn wenn der kleine Hunger kommt?!

Digitale Distribution und die Überflutung des Marktes sorgen dafür, dass kleine Hersteller sich etwas einfallen lassen müssen um aufzufallen. Qualitätskontrollen wie beispielsweise bei den Konsolenvertretern wie Xbox Live Arcade, dem PlayStation Network, dem Nintendo DSiWare- oder WiiWare-Shop sucht man vergebens. Und wenn man nicht bekannt ist, wie ein bunter Hund, hat man als kleiner Entwickler nur wenig Chancen. So passiert es, dass sich immer mehr Schrott im App Store tummelt. Wenn die x-te Bikini-Girls-, Pseudo-Liebestester- oder Möchtegern-Facebook-Quiz-Applikation beim gemütlichen Digital-Bummel erblickt wurde, weiß wovon ich rede und fragt sich was der Müll soll?

Zum Glück haben wir es mit einem globalen Markt zu tun und es wird sich sicherlich ein Depp finden, der das Spiel auch später kostenpflichtig kauft. Das ist wie Jamba-TV-Werbung nur direkt am Mann oder an der Frau. Um weiter politisch inkorrekt zu sein: Deppen gibt es ja genug da draußen. Nein, wir sprechen dich hier nicht persönlich an... So etwas gemeines würden wir niiiieee tun...Aber dennoch, Apple sollte sich was einfallen lassen, denn beim stetigen Anstiegt des digitalen Dünnschiss' wird man die Qualitätsdefizite bald auf das Produkt wiederspiegeln. App Store = Digitaler Friedhof?

Gibt es einen Ausweg aus diesem Datenchaos? Viele Hersteller von Spielen sagen sich: Ja! Wir bieten das Spiel einfach eine Woche kostenlos an und sehen wie sich die Downloads verbessern oder wie die Rankings die Erfolgsskala hochklettern. Oder man bringt ein Gratiskonzept heraus, um so auf sich aufmerksam zu machen, andere von der Qualität zu überzeugen und zu hoffen so weitere Titel zu verkaufen. Wenn man aber auf die gemeine Knauser-Generation und „Geiz ist geil“-Befürworter stößt, hat man ein Problem. Sie durchforsten das Internet nur so nach kostenlosen Apps, krallen sich die neuesten Sonderangebot, um sie nur kurz anzuspielen und dann wieder zu löschen. Eventuell findet man doch noch ein Highlight unter dem vielen Krempel?

Ganz einfach halt: Runter, rein, raus... Aber Zockzapping oder polemischer Downloadwahn bringen das Ganze nicht weiter, denn was erwarten Kunden von Apple? Qualität, und diese sollte im App Store so langsam wieder hergestellt werden, denn Masse ist nicht gleich Klasse und Größe artet oft in Größenwahn aus.

Möchte, dass Apple endlich den iMer raus bringt: Kevin Jensen für PlanetiPhone.de
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