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Im Zubehör-Test: BigBen – The Sound. Talk & Listen

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Autor: Elisabeth Grunert

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten

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iPhone Artikel vom 22.11.2010

Ich habe in meinem Leben bereits wirklich viele unterschiedliche Kopfhörersorten besessen. Von richtig guter Qualität konnte man zwar nicht immer sprechen, umso mehr hat man aber die Erfahrung gemacht, bei welchen Firmen man von gutem Preis/Leistungsverhältnis sprechen kann und bei welchen man lieber nicht zugreifen sollte. Umso überraschter war ich, als eines Tages das neue Headset aus dem Hause BigBen in meinem Briefkasten lag. – BigBen, eigentlich eher bekannt für Zubehör rund um Videospielkonsolen nun mit Kopfhörern speziell fürs iPhone? Ob dieses Manöver gut ausging, erfahrt ihr in unserem heutigen Test!

Bevor ich also die Verpackung öffnete, machte ich mich also erst einmal im Netz kundig, wie viel man im Geschäft für dieses zugegebenermaßen sehr schick präsentierte Stück Technik bezahlen durfte. Diverse Quellen lieferten mir ein Ergebnis mit durchschnittlich 10 Euro. Gut. Für 10 Euro darf man natürlich nicht sonderlich viel erwarten. Vor allem für ein Headset mit In-Ear-Kopfhörer-Ausgängen. Egal, also erst mal Stöpsel rein und ausprobiert. Geliefert wird das BigBen – The Sound. Talk & Listen Headsetsystem übrigens mit drei unterschiedlichen Silikon-Ohrstöpseln. Zumindest rein theoretisch, denn in meiner Verpackung haben irgendwie zwei Größen gefehlt. Nun gut.

Für den geringen Preis macht das Paket von BigBen abgesehen davon im ersten Moment einen ganz guten Eindruck. Optisch hätte man noch mehr rausholen können, aber die Qualität des Mikrofons ist gut. Gesprochenes kommt klar und ohne Rauschen beim Gegenüber an. Einzig die Lautstärke muss man dabei etwas anpassen, da die eigene Stimme ansonsten leiser ankommt, als ursprünglich vielleicht geplant war. Dieses Manko fällt jedoch nicht wirklich ins Gewicht, da der Gegenüber ruhig auch etwas lauter drehen kann. Mit in das Mikrofon integriert ist eine eigene Fernbedienung, mit welchen man durch einfachen Druckknopf das Gespräch annehmen oder Lieder anhalten kann. Doppelt schnell Drücken verschafft ein das nächste Lied, dreimal das vorherige. Zugegebenermaßen musste ich, um das herauszufinden, erst in die Bedienungsanleitung schauen, denn ein Druckknopf ist eindeutig nicht von außen sichtbar gewesen. Dieser Mechanismus funktioniert übrigens auch nur auf Apple-Geräten.

Die Kopfhörerqualität stinkt jedoch gen Himmel. Nicht nur die Tatsache, dass man auf beiden Seiten unterschiedlich laut hört (und das kontinuierlich und bei jedem Lied) stimmt einen schon äußert missgehalten. Der Fakt, dass das Kabel binnen 24 Stunden gebrochen ist, spricht für die Verarbeitungsqualität dieses Produktes. Punkten kann das Headset lediglich durch satten Bass, was bei heutigen Kopfhörern oft nur mangelhaft übertragen wird. Das nützt aber auch nichts, wenn der Ton schon am nächsten Tag wieder verschwunden ist. Und nein, wir haben kein Survival-Training mit den Stöpseln veranstaltet, sondern nur normal Musik gehört.

Fazit:
BigBen bietet einem ein billiges und qualitativ minderwertiges Headset. Das Mikrofon ist ok, die integrierte Steuerung angenehm, aber fernab von dem bietet dieses Produkt nur Schwächen. Die Klangqualität ist unausgeglichen und das Kabel hatte binnen 24 Stunden bei normaler Nutzung einen Bruch. Deswegen sagen wir: Finger weg!

Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetiPhone.de.

Vielen Dank an BigBen für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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